Private KV - Allgemeine Informationen und Vergleich
Die Private KV gehört zum Bereich der Vertragsversicherung, auch Individualversicherung genannt.
Sie kann von jedem mit einem privaten Versicherungsunternehmen per Vertrag abgeschlossen werden,
wobei die (PKV) hinsichtlich des Umfangs des Versicherungsschutzes verschiedene Angebote macht.
Es gibt die Krankheitskostenvollversicherung, die sich für solche Personen anbietet, die nicht gesetzlich krankenversichert sind,
also auch von einem gegebenenfalls bestehenden Beitrittsrecht zur gesetzlichen Private KV
auf freiwilliger Basis keinen Gebrauch gemacht haben.
Andererseits gibt es Angebote des ergänzenden Versicherungsschutzes, die auf Personen mit gesetzlicher Krankenversicherung (GKV)
abgestimmt sind und dort verbliebene Teilrisiken abdecken. Hierzu gehören z. B. Krankheitskostenzusatzversicherungen
für bestimmte Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht oder nicht in vollem Umfang übernimmt
(z. B. Differenzen zwischen den Zuschüssen und den tatsächlichen Kosten eines Zahnersatzes).
Von Bedeutung ist, dass durch eine Vollversicherung bei einer privaten Krankenversicherungsgesellschaft (PKV)
die aufgrund gesetzlicher Pflicht eintretende Private KV in der Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nicht verdrängt werden kann.
Umgekehrt räumt jedoch § 5 Abs. 9 SGB V den Personen, die bei einem Private KV Anbieter versichert sind, ein besonderes
Kündigungsrecht mit Wirkung vom Eintritt einer Versicherungspflicht an ein. Dies gilt z. B. für Personen, die im Rahmen eines
Beschäftigungsverhältnisses versicherungspflichtig werden oder für die eine Familienversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
beginnt.
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Tip´s zur Senkung des Beitragssatz der Krankenkassen
Beiträge der Arbeitnehmer zu einer privaten Krankenversicherung (PKV),
Krankenhaus- oder Krankenhaustagegeldversicherung gehören zu den als Sonderausgaben abziehbaren Vorsorgeaufwendungen.
Werden Krankheitskosten als Außergewöhnliche Belastung geltend gemacht, so sind die Leistungen aus einer PKV auf diese anzurechnen. Die Leistungen aus einer privaten Krankenversicherung sind steuerfrei,
dabei spielt es keine Rolle, ob die Leistungen dem ursprünglich Berechtigten oder an Hinterbliebene zufließen.
Beiträge des Arbeitgebers zur privaten Krankenversicherung (PKV)
eines Arbeitnehmers oder Zuschüsse sind als Zukunftssicherungsleistungen lohnsteuerpflichtig.
Handelt es sich um Zuschüsse zu den Beiträgen eines von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) befreiten oder ihr nicht mehr unterliegenden Arbeitnehmers, die aufgrund der in § 257 Abs. 2 SGB V
festgelegten Rechtspflicht erbracht werden müssen, so sind diese bis zur Hälfte der durchschnittlichen Höchstbeiträge der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steuerfrei, höchstens bis zur Hälfte des tatsächlichen Gesamtbeitrags (Arbeitgeberzuschuss).
Bar- und Sachleistungen aus einer Krankenversicherung (KV) sind steuerfrei.
Dabei ist es ohne Bedeutung, ob die Leistungen dem ursprünglich Berechtigten oder seinen Hinterbliebenen
gewährt werden. Das Krankengeld unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.
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